Da das vollständig implantierbare Hörgerät Carina™ komplett unter die Haut implantiert wird und der Gehörgang absolut frei bleibt, ist von außen nicht zu erkennen, dass der Patient eine Hörhilfe trägt. Das Gerät bietet dieselbe Freiheit und denselben Komfort wie das natürliche Gehör und kann in jeder normalen Umgebung und bei allen gängigen Aktivitäten getragen werden. Selbst Duschen, Schwimmen und andere Sportarten, die mit herkömmlichen Hörhilfen bisher Tabu waren, sind jetzt kein Problem mehr.

Das vollständig implantierbare Hörgerät Carina™ besteht aus vier Hauptkomponenten, nämlich dem Implantat, dem Programmiersystem, dem Ladegerät und der Fernbedienung. Das Implantat des Carina-Hörgeräts besteht aus drei Teilen: einer Kapsel, in der sich die Elektronik befindet, dem Mikrofonsystem und dem Wandler im Mittelohr (Middle Ear Transducer).

Geräusche werden von einem empfindlichen Mikrofon erfasst, gemäß den Bedürfnissen des Patienten verstärkt und in elektrische Signale umgewandelt. Diese Signale werden über die Leitung an den Wandler gesendet. Die Spitze des Carina-Wandlers wird im Mittelohr platziert. Der Wandler wandelt die elektrischen Signale in eine mechanische Bewegung um, durch die die Gehörknöchelchen direkt stimuliert werden. Auf diese Weise kann der Patient die Geräusche wahrnehmen.

 

Das Programmiersystem von Otologics besteht aus einer Anpassungs- und Diagnosesoftware, einer Hochfrequenzspule, die magnetisch an der Seite des Kopfes an der Implantatstelle haftet, und der Programmierschnittstelle NOAH-Link™, die um den Hals getragen werden kann. Über die OtoFit™ Fitting Software empfängt die NOAH-Link-Schnittstelle mit Hilfe einer drahtlosen Verbindung Signale vom Computer und sendet diese über die Hochfrequenzspule weiter an das Implantat.

Die Programmierung des Implantats erfolgt auf dieselbe Art und Weise wie die Programmierung konventioneller digitaler Hörgeräte. Darüber hinaus bietet das Programmiersystem von Otologics umfassende Test- und Diagnosefunktionen für das vollständig implantierbare Hörgerät Carina.

Das Ladesystem setzt sich aus einer Basisstation, einer Ladespule und dem Ladegerät zusammen. Zum Aufladen des Implantats nimmt der Patient das Ladegerät von der Basisstation und platziert die Spule an der Implantatstelle auf der Haut. Das Ladegerät ist mit einem Clip ausgestattet, mit dem es während des Ladevorgangs am Gürtel getragen werden kann. Die Batterie sollte täglich aufgeladen werden. Während des Aufladens kann der Nutzer seinen normalen Tätigkeiten nachgehen, das Implantat ein- und ausschalten und die Lautstärke regeln.

Wenn das vollständig implantierbare Hörgerät Carina nicht aufgeladen wird, kann es über eine Fernbedienung gesteuert werden. Mit der Fernbedienung kann der Patient das Implantat ein- und ausschalten sowie die Lautstärke regeln. Dazu wird die Fernbedienung einfach über dem Implantat an die Haut gehalten.

Wann kommt man für ein Carina-Hörsystem infrage?

Das vollständig implantierbare Hörsystem Carina ist ein Mittelohrimplantat für Erwachsene, die an mittel- bis hochgradiger Schwerhörigkeit leiden.

Sie können sich gerne zur weiteren Feststellung der Indikation direkt an uns wenden.

Kriterien für eine Implantation

Das vollständig implantierbare Hörgerät Carina ist ein Mittelohrimplantat für Erwachsene, die an mittel- bis hochgradiger Schwerhörigkeit leiden. Die Schwellenwerte für Luft- und Knochenleitung sollten innerhalb der schattierten Bereiche des folgenden Diagramms liegen.

Wenden Sie sich zur weiteren Feststellung der Indikation an Ihren Spezialisten.

So funktioniert das vollständig implantierbare Hörgerät Carina

 

 

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