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Inwiefern unterscheidet sich das vollständig implantierbare Hörgerät Carina von einem Cochlea-Implantat (Hörschneckenimplantat)?

Das vollständig implantierbare Hörgerät von Carina ist nicht mit einem Cochlea-Implantat gleichzusetzen. Cochlea-Implantate sind für Patienten konzipiert, die an höchstgradiger Schwerhörigkeit leiden und denen mit Hörgeräten nur begrenzt oder gar nicht geholfen werden kann. Hierbei wird im Rahmen eines operativen Eingriffs ein flexibler Elektrodenstab direkt in die Hörschnecke eingesetzt. Zudem bekommt die menschliche Sprache hierbei einen synthetischen Klang, da ein Cochlea-Implantat eine elektrische Stimulation des Hörnervs bewirkt.

Das vollständig implantierbare Hörgerät Carina wurde hingegen für Patienten mit mittel- bis hochgradiger Schwerhörigkeit entwickelt, die entweder nur unzureichenden Nutzen aus der Verwendung eines Hörgeräts ziehen können oder mit ihrem Hörgerät nicht vollständig zufrieden sind. Da das vollständig implantierbare Hörgerät Carina die Gehörknöchelchen im Mittelohr unmittelbar in Bewegung versetzt, um den Schall zu verstärken, wird der an der Hörschnecke eintreffende Schall auf natürliche Weise verstärkt. Zum Einsetzen des vollständig implantierbaren Hörgeräts Carina ist ein operativer Eingriff erforderlich, der jedoch reversibel ist und das ggf. vorhandene Restgehör des Patienten nicht in Mitleidenschaft zieht.

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